Schülermeinungen

"Internatsleben - nicht immer einfach mit allen klarzukommen und die Interessen aller unter einen Hut zu bringen. Dank der erzieherischen Fähigkeiten von Frau Goßrau und Frau Oster gelingt dies aber erstaunlich gut. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Verflegung von Frau Zorn einfach klasse ist und somit die „Truppenmoral“ hebt.
Der Abiturjahrgang 2008 bedankt sich also für bisher drei einhalb Jahre Internatsleben und wünscht auch allen anderen Internatlern eine schöne Zeit." (Jonas Grasemann, Abitur 2008)

"Als wir vor knapp zwei Jahren hier ankamen, waren wir ein bunter Haufen von „Hochbegabten“. Das ist ja eigentlich nichts besonderes, doch im Gegensatz zu den meisten anderen Jahrgängen, sind wir im gros ein bunter Haufen geblieben. Nun haben wir schon viel gemeistert, ob Blitzausnüchterungen von Mitschülern, stressige Prüfungen oder Rundgänge mit Grundschülern. Aber: noch zwei Jahre Kurssystem liegen vor uns. Zwei Jahre, in denen wir härter arbeiten müssen als zuvor, in denen wir sicherlich auch weiter zueinander finden werden. Letztendlich schweißen bitter kalte Abende auf dem Heili eben doch zusammen. Schließlich sind wir uns in einer Sache alle einig: Unser Internat (+Heili) bietet für „Gartenzwerge“, „Wichtel“, „Triefnickelchen“, „Alfonsunterhosenbesitzer“, „intellektuelle Schweinehunde“ und „potentielle Nobelpreisträger“ die schon fast perfekte Grundlage."
(Max Falk, Abitur 2007)

"Das Internat ist nicht nur „Ersatzwohnung“ über die Woche, die einem den Besuch der Spezi erst möglich macht. Nein, es ist ein ganz besonderes Gefühl hier mit 60 Gleichaltrigen und Gleich- bzw. ähnlichgesinnten zusammenzuwohnen. Bevor man einzieht, hört man öfters, es sei wie eine „große Familie“. Auch wenn ich es mir vorher nicht vorstellen konnte, fällt mir jetzt kaum eine bessere Umschreibung ein, höchstens „jede Woche Klassenfahrt“, wobei die Realität wohl irgendwo dazwischen liegt. Das einzige, was zur Zeit diese Harmonie etwas gefährdet, sind (jüngere) Mitbewohner, die sich in ihrem Zimmer regelrecht verstecken und einen jeden Tag so gleichgültig anschauen, als hätten sie einen noch nie gesehen. Aber man kann sich ja auch nicht mit jedem immer blendend verstehen."
(Felix Oertel, Abitur 2006)